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Aberdares National Park

Geheimnisvolle Bergwälder Kenias

Auch, wenn die Kolonialherren das zentralkenianische Gebirge im Jahre 1884 Lord Aberdare, dem Präsidenten der Royal Geographical Society widmeten – für das Volk der Kikuyu waren die Aberdares aufgrund ihrer Silhouette schon immer als „Nyandarua“ bekannt, was „zum Trocknen aufgespannte Tierhaut“ bedeutet.

Reise Geheimnisse Kenias

Hier verbergen sich wohl die letzten großen Geheimnisse Kenias. In den flechtenbehangenen Urwäldern, Bambuswäldern und Hochmooren soll es sogar schwarze Panther geben – neben den Big Five, die sich hier in den niedrigeren Höhenlagen tummeln. Wohlversteckt genießen sie den dichten Mantel, den der tiefgrüne Wald über ihren Lebensraum legt.

Autos haben wenige Chancen, die immergrünen Wälder zu durchqueren, doch das ist den Wanderern hier gerade recht. Umso ehrfürchtiger steht man dadurch vor den tosenden Wasserfällen, die eine Schneise in die dichte Vegetation zu schlagen scheinen – nicht zuletzt die über 300 m tief fallenden Karuru-Fälle werden jeden Naturliebhaber begeistern.

Magma-Türme weisen den Weg

An Aussichtspunkten sucht man nach den „Zwillingen“ oder den „Drachenzähnen“ – den markanten, freistehenden Lavaschloten, die ein weiterer Beweis für den vulkanischen Charakter der Region sind. Gut sehen kann man sie zum Beispiel vom Gipfel des Ol Doinyo Lesatima aus, dem höchsten Punkt des Nationalparks, den man in einer Tageswanderung über lediglich 400 Höhenmeter und sieben Kilometer Wegstrecke erreicht. Auch für einen naturkundlichen Spaziergang mit einem Parkranger bieten sich die grünen Wälder wunderbar an.

Aktivitäten im Aberdares National Park/ Kenia

Wer es weniger aktiv mag, wird die Aberdares von einer anderen, aber ebenso angenehmen Seite kennenlernen. In den klaren Gebirgsbächen angelt man Forellen, oder man sitzt auf den Aussichtsdecks der beiden traditionsreichen Waldlodges gemütlich bei einer Tasse Tee im Sessel, während wenige Meter entfernt Büffel und Buschböcke ihren Durst am hauseigenen Wasserloch stillen.  Hier kann man sich nachts sogar wecken lassen, wenn ein bestimmtes Tier die Szenerie am Wasserloch betritt.

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Kenia

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FAKTEN zu ABERDARE/ Kenia

Größe: 765 km²

Gründung: 1950

Schutzstatus: Nationalpark

Lage: Nyeri District

ATTRAKTIONEN

Tierwelt

  • Nashörner
  • Büffel
  • Löwen
  • Leoparden
  • Riesenwaldschweine
  • Buschböcke
  • Waldelefanten
  • Bongos und schwarzweiße Stummelaffen (Colobus)

Vegetation:

  • Bergwald
  • Bambusdickicht
  • Alpine Moorlandschaft
  • Karuru Falls

BESTE REISEZEIT

Ganzjährig.
Meist ist es kühl und wolkig, in den Regenzeiten zwischen März und Juni sowie zwischen September und Dezember kommt es zu starken Regenfällen.

Anreise

Mit dem Auto:
150 Kilometer über Nyeri und Naro Moru von Nairobi aus.

Mit dem Flugzeug:
Die nächste Landebahn ist der Mweiga Airstrip.

REISEVORBEREITUNGEN

  • Gutes Schuhwerk, warme Kleidung, Regenjacke und -hose
  • Kartenmaterial, Trinkwasser, Picknick-Ausrüstung, Camping-Ausrüstung, Kompass
  • Kamera, Fernglas, Sonnenhut, Sonnencreme, Sonnenbrille
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Kenia

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