Startseite / News / Filmsets – Jenseits von Afrika

Filmsets – Jenseits von Afrika

Mehr als jeder andere Film hat „Jenseits von Afrika“ romantische Sehnsüchte nach einem freien Leben in unberührten Gegenden unter Afrikas Sonne freigesetzt. An zahlreichen Orten in Kenia kann man bis heute die Schönheit unvergesslicher Landschaften in sich aufsaugen, der wehmütigen Romantik Raum geben und dabei einen Hauch von Hollywood verspüren.

Nairobi, Stadtteil Karen am Fuße der Ngong-Berge

Mbogani, das ehemalige Farmhaus der Baronin, beherbergt heute das Karen-Blixen-Museum. Liebevoll wurde das koloniale Haus restauriert. Fotografien, Möbel und detailverliebte Accessoires erwecken die Zeit der Goldenen Zwanziger in Britisch-Ostafrika zum Leben. Der gesamte elegante Stadtteil Nairobis, auf dessen Fläche sich ehemals Blixens Farm ausdehnte, ist heute nach ihr benannt – Karen. In den nahegelegenen Ngong-Bergen liegt auch das Grab Denys Finch Hattons. Aufgrund der heute dichten Bebauung dieses Gebietes wurden die Filmszenen allerdings in den Oloololo-Bergen in der Masai Mara gedreht.

Tsavo West

Im wirklichen Leben hatten sich Karen und Denys bereits Jahre zuvor getrennt, doch in der Hollywood-Version war es der dramatische Flugzeugabsturz des gutaussehenden Großwildjägers, der die große Liebe beendete. Ausgerechnet im Tsavo-West-Nationalpark, Finch Hattons Lieblingsjagdrevier, zerschellte seine Maschine. An der Stelle seines ehemaligen Camps im Tsavo beherbergt heute das luxuriöse „Finch Hattons“ seine Gäste in exklusivster Atmosphäre.

Masai Mara (Oloololo-Berge)

Der nördliche Teil der Masai Mara ist ganz besonders eng mit „Jenseits von Afrika“ verknüpft. Schon das berühmte Filmplakat zeigt Meryl Streep und Robert Redford im Gras der Masai Mara sitzend – in der Region der Oloololo-Berge, an der nördlichen Grenze des Nationalparks. Im Film erlebt das Paar hier pure Romantik. Nahe dem Mara-Fluss entlockt Denys einem Grammofon Klänge von Mozart, es folgt ein erster Kuss im Zelt unter Afrikas endlosem Sternenhimmel. Am nahegelegenen Sabaringo-Fluss wäscht der Abenteurer seiner Geliebten die Haare. Nicht weit entfernt von hier, im heutigen Kichwa Tembo Camp, übernachteten auch die Schauspieler des Hollywood-Streifens.

Samburu-Nationalreservat

In diesem von trockenem Klima geprägten Schutzgebiet wurden zahlreiche Szenen des berühmten Filmklassikers gedreht. Offene Grasflächen, trockenes Buschland und Galeriewälder mit Doumpalmen bestimmen das Landschaftsbild.

Solio Ranch

Auf dem Laikipia-Plateau gelegen, ist Solio heute eine gute Adresse, um Nashörner und anderes Großwild zu beobachten. Vor 100 Jahren, zu Zeiten Karen Blixens, grasten hier Tausende Rinder. Die Farm war im Besitz der Familie von Berkeley Cole, einem engen Freund der Baronin. Im Film wird Berkeley Cole als kränklicher Aristokrat der oberen Zehntausend dargestellt.

Lake Nakuru und Aberdare-Berge

Es ist eine der bekanntesten Szenen des Hollywood-Streifens: Bis über beide Ohren verliebt, heben Karen Blixen und der Abenteurer und Großwildjäger Denys Finch Hatton in der gelben Propellermaschine aus der kenianischen Savanne ab. Sie fliegen durch einen Schwarm rosaroter Flamingos über dem schillernden Lake Nakuru, steuern auf einen tosenden Wasserfall in den dunkelgrünen Aberdare-Bergen zu und verschwinden letztlich in den Wolken um den Mt. Kenya.

– Anzeige –

Kenia

Von der Masai Mara an den Indischen Ozean
14 Tage Komfortsafari und Strand

  • Breitmaulnashörner im Lake Nakuru NP
  • Masai Mara: große Tierwanderung und Raubkatzen
  • Amboseli NP: Elefanten vor dem Kilimanjaro
ab 2740 EUR