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Geschichte

Die ersten Siedler auf kenianischem Boden waren Mitglieder afrikanischer Volksgruppen vom ganzen Kontinent.

Frühzeit

Am Lake Turkana fanden Archäologen Hinweise darauf, dass Vorfahren des heutigen Homo sapiens hier zuerst gelebt haben. Unter anderem fanden sie den Schädel eines Vorfahren der Menschen, der ca. zwei Millionen Jahre alt ist. An der Ostküste landeten über die Jahrhunderte hinweg aber immer wieder Menschen vorrangig zum Handel aus aller Herren Länder an, so aus Indien, den arabischen Ländern, Portugal. Die Menschen an der Küste Kenias tauschten ihre Güter Elfenbein, Nashorn-Hörner, Sklaven und Holz geben die Güter aus Übersee ein, so zum Beispiel kostbare Stoffe, Wein, Perlen, Waffen aus Eisen oder Porzellan. Vor allem die Araber brachten nicht nur ihre Güter mit, sondern auch den Islam. Über die Jahre kam es zu Vermischungen zwischen neuen und alten Siedlern, und die Suaheli-Kultur entstand und die Sprache Kisuaheli wurde eingeführt.

Die Portugiesische Herrschaft

Bereits 1498 landetet Vasco da Gama als erster europäischer Seefahrer in Kenia. Durch ihn wurden zahlreiche Handelsniederlassungen gegründet, die erste davon war in Malindi. Über 200 Jahre beherrschten von da an die Portugiesen den Seehandel mit Indien und machten sich immer mehr Stadtstaaten an der Küste zu eigen. Die Küstenbevölkerung jedoch war von den Portugiesen nicht sehr angetan und vertrieb sie schließendlich mit Hilfe der Omanis. Von da an regierte der Sultan Seyyid Said von Oman das Gebiet, hierzu verlegte er seine Hauptstadt nach Sansibar.

Kolonialzeit

Mit der Berliner Konferenz 1884 wurde auch das kenianische Gebiet Großbritannien zugeteilt, das Gebiet wurde in Protektorat Ostafrika umbenannt. Als Verwaltungsorgang wurde eine Handelsgesellschaft mit dem Namen Imperial British East Africa Company gegründet. Ab dem 1. Juli 1895 war Kenia unter britischem Protektorat und britische Kolonie. Vor allem in Nairobi, das auf Grund des Uganda-Eisenbahnbaus bald zur Hauptstadt erkoren wurde, kann man diesen Einfluss noch heute in der Architektur sehen. Hier stehen viele Kolonialbauten.

Unter der Kolonialherrschaft der Briten herrschte Rassendiskriminierung. Weiße Siedler erhielten die fruchtbaren Flächen, die afrikanische Bevölkerung musste für diese neuen Siedler auf den Farmen für Hungerlöhne arbeiten. Die ersten Proteste dagegen gab es in 1920er Jahren, 1944 wurde die Kenianische Afrikanische Union (KAU) gegründet, die erste landesweite nationale Partei. Im selben Jahr wurde auch Eliud Mathu als erster Afrikaner in den Legislaturausschuss gewählt. Mit dem Mau-Mau-Aufstand Anfang der 1950er wusste der britische Gouverneur sich nun endlich nicht mehr zu helfen. Er rief den Notstand aus, verschlimmerte dadurch aber nur noch den Willen der afrikanischen Bevölkerung nach Unabhängigkeit. Mit der Lyttleton-Verfassung aus dem Jahre 1954 wurde ihr nun endlich erlaubt, direkte Vertreter in den Legislaturausschuss zu wählen. Drei Jahre später zogen dann auch acht Vertreter dort ein.
Nun war der Unabhängigkeitsgedanke so weit gediehen, dass die Partei Kenya African National Union (KANU) im März 1960 gegründet wurde. Im selben Jahr wurde auch gleich noch die Oppositionspartei Kenya African Democratic Union (KADU) gegründet.

Unabhängigkeit

Viele verbinden mit dem unabhängigen Staat vor allem Präsident Jomo Kenyatta in Verbindung. Er war der erste Präsident, der sich um die wirtschaftliche und politische Stabilität des jungen Nationalstaates kümmerte. Mit seiner Wahl im Dezember 1963 übernahme er bis zu seinem Tode das Amt des Präsidenten. Arap Moi übernahm das Amt nach Kenyattas Tod im Jahr 1978. Zu dieser Zeit und noch bis 1991 war Kenia ein Einparteien-Staat. 2002 löste Mwai Kibaki schließlich die KANU-Partei nach 40 Jahren Herrschaft ab, seine Nationale Regenbogenkoalition (NARC) regiert seitdem.

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