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Lake Turkana National Park

Der Lake Turkana National Park gilt als DIE WIEGE DER MENSCHHEIT.

Auf zur „Wiege der Menschheit“ – ganz im Norden des Landes reist man zurück zum Beginn der Menschheitsgeschichte. Lake Turkana National Parks besteht aus den Schutzgebieten Sibiloi National Park, South Island National Park und Central Island National Park und hat eine Größe von knapp 1.615 km².

Wer sich in den entlegensten Teil Kenias an der äthiopischen Grenze begibt, erlebt mit dem Lake Turkana ein unvergessliches Naturschauspiel. Über 249 km zieht sich der See von Norden nach Süden bis zum Great Rift Valley, an der breitesten Stelle ist er 44 km breit.

Flamingos und Pelikane sind nur zwei von unzähligen Arten Wasservögeln, die am größten Wüstensee der Erde auf Nahrungssuche gehen Auch die größte Krokodilgruppe weltweit hält sich im und um dem Gewässer auf. Auf Grund seiner faszinierenden Farbe wird er gemeinhin auch als „Jade See“ bezeichnet.

Genau so interessant sind aber die vielen prähistorischen Funde Hominider, die rund um den Turkanasee getätigt wurden: so zum Beispiel der Schädel des 3,5 Millionen Jahren alten Kenyanthropus platyops oder des 1,6 Millionen Jahren alten fast vollständig erhaltenen Skeletts des „Turkana Boy“. Nicht umsonst nahm die UNESCO den Lake Turkana Nationalpark 1997 in die Liste der Welterbe auf.

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Im Osten des Sees liegt der Sibiloi Nationalpark mit fossilen Überbleibseln eines versteinerten Waldes und der prähistorischen Fundstätte Koobi Fora. Hier leben Tiang-Leierantilopen und Grevy-Zebras. Weitere Nationalparks sind South Island und Central Island, diese sind allerdings nur per Boot erreichbar und dienen den Krokodilen als Brutplatz.

Besonders interessant ist das jährlich stattfindende Lake Turkana Festival in Loiyangalani, einer kleinen Oase am Südufer. Hier kann man unmittelbar Musik, Kunst, Gebräuche und Tänze der in der Region lebenden Volksgruppen kennen lernen. Hier präsentieren zum Beispiel die Samburu, Turkana, El Molo, Rendille, Dassanech, Burji, Borana, Gabra, Sakuye, Garre, Konso und Waata ihre alten Traditionen.

FAKTEN

Größe: 1.614,85 km²
UNESCO Welterbe: 1997
Schutzstatus: Nationalpark
Lage: Norden Kenias, Grenze zu Äthiopien

ATTRAKTIONEN

Tierwelt

  • über 10.000 Krokodile
  • Brütezeit der Krokodile zwischen April und Mai
  • Schlangen: Kobra, Sandrasselotter, Gemeine Krötenviper, Puffotter
  • Fische: Nilbarsche, Pufferfische, Buntbarsche
  • Vögel: über 80 Wasservogelarten, z. B. Klaffschnabel, Flamingos und viele Zugvögel aus Europa zwischen März und Mai

Vegetation

  • Kraterseen und schwarze Lava-Strände auf Central Island

BESTE REISEZEIT

Ganzjährig.

HINKOMMEN

Mit dem Auto:
Von Nairobi aus ca. 600 km die A104 und die A1 über Nakuru und Lodwar gen Norden.

Mit dem Flugzeug:
Mit einem Inlandsflug von Nairobi aus nach Lodwar erreicht man den Turkana-See in ca. zwei Stunden.

REISEVORBEREITUNGEN

  • Trinkwasser, Picknick-Ausrüstung, Camping-Ausrüstung
  • Kamera, Fernglas, Sonnenhut, Sonnencreme, Sonnenbrille
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Kenia

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