Luo

Luo heißt Menschen aus den Sümpfen.

Der Volksstamm der Luo bildet nach den Kikuyu und den Luhya die drittgrößte Etnie mit ca. 3,5 Millionen Personen. Luo heißt „Menschen aus den Sümpfen“; zwischen 1550 und 1800 etwa kamen mehrere Grupen aus den Sümpfen Sudans nach Kenia und siedelten sich am Westufer Viktoriasee sowohl auf kenianischer als auch tansanischer Seite an. Kisumu bildet hierbei ihr administratives Zentrum.

Das Volk der Luo spricht Luo oder Dholuo, eine nilotische Sprache. Somit sind die ethno-linguistisch mit den Volksgruppen der Masai, der Kalenjin und den Acholi verwandt.

Polygamie ist nicht nur erlaubt, sondern wird auch weiterhin praktiziert – je mehr Frauen ein Mann heiratet, desto höher ist sein Ansehen. Im Gegensatz zum Großteil der anderen kenianischen Völker praktizieren die Luo keine Beschneidung.

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