Malindi

Malindi gilt neben Mombasa als größtes Zentrum an Kenias Küste.

Die Gründungsgeschichte geht zurück ins 13./ 14. Jahrhundert und ist damit eine der ältesten Swahili-Städte. Die Lage der Stadt sowohl an der Meeresküste des Indischen Ozeans, als auch am Mündungsgebiet des Galana River und des Sabaki River, machte die Stadt zu einem der wichtigsten Seehandelszentren in Ostafrika. Vasco da Gama landete hier an und schloss Handelsabkommen, aber auch chinesische Handelsflotten waren vor Ort.

Unter den Portugiesen Ende des 15. Jahrhunderts war Malindi ein äußerst wichtiger Handeslpunkt für Elfenbein, Nashorn-Hörner aber auch für Kokosnüsse, Reis und Orangen. Aus dieser Zeit stammen zum Beispiel noch die Juma Moschee oder der Palast am Strand. Als Ende des 16. Jahrhunderts die Portugiesen ihr Hauptaugenmerk auf Mombasa richteten, begann der Niedergang der Stadt.

1861 nutzte Sultan Majid von Sansibar Malindi als Zentrum für den Sklavenhandel, bis 1880 die Britische Administration diesen verbot. Dies war ein weiterer kritischer Moment für die Bevölkerung, da die Sklaven auch in der Landwirtschaft mitarbeiteten. Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde mehr Augenmerk auf den Tourismus gelegt und somit ein weiterer Einkommenszweig geschaffen.

Rund um die Stadt Malindi befinden sich die wunderschönen tropischen Strände der Nordküste Kenias. Der Malindi Marine National Park bietet tolle Möglichkeiten zum Entdecken der Unterwasserwelt.
Im Nordwesten locken die Sandsteinschluchten der Marafa-Depression, auch „Hell’s Kitchen“ genannt. Außerdem sind die Ruinen von Gede) nicht weit entfernt.

Ganz im Norden der Küste liegt auf der gleichnamigen Insel die Alte Stadt Lamu, seit 2001 von der UNESCO als Welterbe geführt. Sie gilt als ältestes und besterhaltenes Beispiel für Siedlungen durch die Swahili. Diese siedelten sich hier im 14. Jahrhundert an, über die Jahrhunderte kamen Einflüsse der Portugiesen, türkischer Händler und der Menschen aus dem Oman dazu, doch die Old Town behielt ihren ganz eigenen Charakter. In den engen Straßen und auf den Märkten und Plätzen herrscht immer noch die langsame Betriebsamkeit von damals und statt Autos findet man einzige Transportmittel weiterhin Esel und das Dhow vor. Von Nairobi aus gibt es Direktflüge.

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Fakten

Größe: 70.000 Einwohner (Zensus 2009)
Gründung: 13. – 14. Jahrhundert
Schutzgebiete: Malindi Marine National Park
Lage: Nordküste Kenias, Kilifi County

Attraktionen

Vegetation

  • Feiner Sandstrand
  • Korallenriffe

Sport in Kenia

  • Wassersportarten wie Hochseeangeln, Tauchen & Schnorcheln, Windsurfen oder Wasserski
  • Glasboden-Bootstouren
  • Sonnenbaden

Beste Reisezeit

Ganzjährig

Wie hinkommen, nach Malindi / Kenia?

Mit dem Auto:
120 Nördlich von Mombasa, ca. zwei Stunden mit dem Auto, Matatu oder Fernbussen auf dem Mombasa-Malindi highway.

Mit dem Flugzeug:
Es gibt einen Flughafen in Malindi, ca. 10 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums.

Reisevorbereitungen

  • Strandtasche mit Handtüchern, Sonnenhut, Sonnencreme und Sonnenbrille
  • Trinkwasser, Picknick-Ausrüstung, Camping-Ausrüstung
  • eventuell Kamera und Fernglas
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