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Samburu

Die Samburu leben als nomadische Hirten.

Die Samburu gelten als die Cousinen und Cousins der Maasai, wenn auch als dasjenige Volk, das wesentlich mehr der eigenen Traditionen behalten hat. Auch sie sind ein Maa-sprachiges Volk, auch sie leben als nomadische Hirten, auch sie glauben an den Gott Nkai oder Ngai.

Optisch sind beide Volksstämme schwer auseinander zu halten: Die Männer tragen rostrote Umhänge, Pfeile, Messer und Speere. Die Haare sind meist zu kleinen Zöpfen geflochten, mit Ockerfarbe bemalt. Die Frauen der Samburu tragen übergroße bunte Ketten und farbenfrohe Gewänder.

Die Samburu kamen ursprünglich im 15. Jhd. aus dem Sudan nach Kenia und siedelten sich nördlich des Mt. Kenya und südlich des Lake Turkana an. Immer den alten Wasserläufen folgend, immer auf der Suche nach neuen Weidegründen für ihre riesigen Herden aus Kühen, Ziegen, Schafen und Kamelen. Wann immer neues fruchtbares Weideland gefunden ist, bauen Verbände von fünf bis zehn Familien ihre Manyattas, Lehmhütten mit Grasdächern und Einzäunungen für ihr wertvolles Vieh.

Die Hauptnahrung der Samburu ist neben Mais die Milch und das Blut ihrer Tiere. Sie schlachten ihr Vieh aber nicht, sondern ritzen nur die Venen an, und versorgen die Wunde danach sofort mit heißer Asche.

In den letzten Jahren haben Bemühungen der kenianischen Regierung und ausländischer Organisationen Früchte getragen, was die Brauchtümer der Beschneidung und arrangierten Ehe angeht. Immer weniger Mädchen müssen dies über sich ergehen lassen.

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